Psychoanalyse

Die Psychoanalyse wurde von Sigmund Freud begründet und von seinen
Schülern weiterentwickelt. Es gibt heute psychoanalytische Psychotherapie
verschiedener „Schulen“: nach Freud, nach C.G. Jung, nach Adler.

Gemeinsam ist allen die Grundannahme, dass uns der weitaus größte Teil
unseres inneren Erlebens unbewusst ist, wir aber von diesem Unbewussten
in unseren Gedanken, Gefühlen und Träumen bestimmt werden. Weil sich
der bewusste Teil unseres Erlebens davon oft als gestört, beeinträchtigt
oder bedroht empfindet, entstehen innere Konflikte, die sich in Symptomen
wie etwa depressive Verstimmungen, Ängste oder Zwänge äußern.

Ziel der analytischen Therapie ist die Erinnerung, Bewusstmachung und
Durcharbeitung dieser Konflikte, um sie dann auflösen zu können.
Dies geschieht mit Hilfe eines therapeutischen Prozesses von meist drei
Wochenstunden über einen Zeitraum von etwa zwei Jahren bzw. in der
Regel 240 Stunden. Indem der Patient während der Sitzungen liegt,
während der Therapeut hinter ihm sitzt, soll eine Arbeitsbeziehung
ermöglicht werden, in der der Patient prägende Erfahrungen aus früheren
Beziehungen auf den Analytiker übertragen kann. Dadurch wird die
Bearbeitung der damit verbundenen Konflikte möglich.
Die Übertragungen werden im Laufe der Behandlung aufgelöst.

 

 

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